AHGZ: Einkaufskosten sollen sinken
Kriterienkatalog hilft herauszufinden, welcher Lieferant hop und welcher top ist / Je weniger Lieferanten, umso besser
Einkaufskosten runter. Wie? Indem beispielsweise die Zahl der Lieferanten begrenzt wird. Oder indem der gesamte Rechnungsfluss digitalisiert wird. Beispiele aus der Praxis und Informationen, wie Hoteliers die Ausgaben besser im Blick behalten, standen beim Hotelkongress Top Supply in Seeheim-Jugenheim im Fokus, organisiert von der progros Einkaufsgesellschaft.
Der Einkauf macht in der Hotellerie 30 Prozent der Kosten aus. Den Finger in die Wunde legt Professor Christopher Jahns. In der Hotellerie seien die Bestellwege „relativ ineffizient“. Was die Kosten angeht, macht er „Potenzial nach unten“ aus. Die Branche wickle Bestellungen noch oft per Fax ab. Der Trend gehe allerdings in Richtung Elektronik, E-Procurement-Systeme und Online-Bestellungen.
Objektive Bewertung
„Wissen Sie, wie gut Ihr Lieferant ist?“ Strategieentwicklerin Filomena Scavelli rät Hoteliers zu einem objektiven, transparenten Bewertungssystem. Kriterien helfen, die Qualität eines Lieferanten zu ermitteln, so Scavelli.
Lieferanten auf ausgewählte Punkte hin zu überprüfen und zu bewerten, soll Transparenz schaffen. Scavelli nennt ein konkretes Beispiel, wie sich der Punkt Servicegrad und Zuverlässigkeit bewerten lässt: Wie gut erfüllt der Lieferant die Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit? Erfüllt er sie hervorragend, zufriedenstellend, unterdurchschnittlich oder vielleicht überhaupt nicht? Welcher Lieferant ist top, auf wen kann man getrost verzichten? Diese Entscheidungen trifft nicht mehr der Bauch.
Auf dem Prüfstand
Ein weiteres Element, Lieferanten auf den Prüfstand zu stellen, sind Selbstauskunftsbogen. Infos gibt es auch von Referenzkunden. „Das Ziel muss sein, die Lieferantenzahl zu senken, um Kosten zu reduzieren“, gibt Scavelli die Marschrichtung vor.
Olaf Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter des Hotel Freizeit Inn, bestätigt: Er habe seine Ziele für den Einkauf klar definiert. So senkte er den Lagerbestand von 40.000 auf 15.000 Euro. Die Zahl der Lieferanten reduzierte er um zwei Drittel von 45 auf 15. Die verbleibenden profitierten von höheren Einkaufsvolumen, und Feuerstein stellt fest: Die Einkaufspreise sinken.
Quelle: AHGZ
Der Einkauf macht in der Hotellerie 30 Prozent der Kosten aus. Den Finger in die Wunde legt Professor Christopher Jahns. In der Hotellerie seien die Bestellwege „relativ ineffizient“. Was die Kosten angeht, macht er „Potenzial nach unten“ aus. Die Branche wickle Bestellungen noch oft per Fax ab. Der Trend gehe allerdings in Richtung Elektronik, E-Procurement-Systeme und Online-Bestellungen.
Objektive Bewertung
„Wissen Sie, wie gut Ihr Lieferant ist?“ Strategieentwicklerin Filomena Scavelli rät Hoteliers zu einem objektiven, transparenten Bewertungssystem. Kriterien helfen, die Qualität eines Lieferanten zu ermitteln, so Scavelli.
- Wie ist die Qualität der Ware?
- Werden Gesetze und Standards eingehalten?
- Wie ist der Service – 24 Stunden, auch am Wochenende?
- Wie hält der Geschäftspartner es mit der Mengen- und Liefertreue?
- Wie geht er mit Reklamationen um?
Lieferanten auf ausgewählte Punkte hin zu überprüfen und zu bewerten, soll Transparenz schaffen. Scavelli nennt ein konkretes Beispiel, wie sich der Punkt Servicegrad und Zuverlässigkeit bewerten lässt: Wie gut erfüllt der Lieferant die Anforderungen hinsichtlich Zuverlässigkeit? Erfüllt er sie hervorragend, zufriedenstellend, unterdurchschnittlich oder vielleicht überhaupt nicht? Welcher Lieferant ist top, auf wen kann man getrost verzichten? Diese Entscheidungen trifft nicht mehr der Bauch.
Auf dem Prüfstand
Ein weiteres Element, Lieferanten auf den Prüfstand zu stellen, sind Selbstauskunftsbogen. Infos gibt es auch von Referenzkunden. „Das Ziel muss sein, die Lieferantenzahl zu senken, um Kosten zu reduzieren“, gibt Scavelli die Marschrichtung vor.
Olaf Feuerstein, Geschäftsführender Gesellschafter des Hotel Freizeit Inn, bestätigt: Er habe seine Ziele für den Einkauf klar definiert. So senkte er den Lagerbestand von 40.000 auf 15.000 Euro. Die Zahl der Lieferanten reduzierte er um zwei Drittel von 45 auf 15. Die verbleibenden profitierten von höheren Einkaufsvolumen, und Feuerstein stellt fest: Die Einkaufspreise sinken.
Quelle: AHGZ

