Start für das Best Western Premier Schlosshotel Park Consul (progros)
Das Hotel nutze die progros im Projekt Management für die Beschaffungsdurchführung im Bereich bewegliches Inventar

- Schnörkellose Eleganz: Das neue Hotel auf Heidenheims Schlossberg
Über dem Stadtzentrum von Heidenheim an der Brenz ist ein neues Best Western Premier Hotel entstanden. Das 4-Sterne-superior-Hotel ist Teil des ambitionierten Congress Centrums auf dem Schlossberg. Seit Oktober ist das auf Tagungsgäste und Geschäftsreisende spezialisierte Hotel als Best Western Premier Schlosshotel Park Consul auf dem Markt.
Das neue Haus ist Teil des größten Bauprojekts in der Geschichte Heidenheims. Das neue Veranstaltungszentrum liegt hoch über der Altstadt in der Nachbarschaft von Schloss Hellenstein. Investiert wurden rund 54 Mio. Euro. Das Hotel selbst hat 20 Mio. Euro gekostet. Hotel-Investor ist die eigens gegründete Entwicklungsgesellschaft Schlossberg, an der die Stadt mit einem Drittel und die Heidenheimer Industrie (Voith, Schwenk Zement, Hartmann u. a.) mit zwei Dritteln beteiligt ist. Betreiber des 115-Zimmer-Hauses ist die Brendal Hotels Leisure Industrie Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH, in Berlin, die bereits in Köln und Esslingen Best Western Premier Häuser führt.
Standort überzeugt
Geschäftsführer Manfred Toennes ist vom Standort Heidenheim und von der Synergie mit dem Congress Centrum überzeugt: „Es ist ein tolles Projekt. Gut dass wir hier sind.“ Der erfahrene Hotelier, der vor seiner Selbstständigkeit bei Hilton in den USA Karriere gemacht hat, sieht „sehr gute Zukunftsperspektiven“. Und sein Direktor Michael Mönch bekräftigte im Gespräch mit der AHGZ: „Es gibt zwar bessere Zeiten, um ein Hotel zu eröffnen, aber in Heidenheim waren bislang zu wenig Hotelzimmer auf dem Markt, deshalb ist der Start nicht ganz so schwer.“ Gruppenbuchungen der Heidenheimer Industriebetriebe seien früher wegen der fehlenden Kapazitäten oft nach Ulm oder Aalen gegangen. „Die bleiben jetzt hier“, so Mönch. Begeistert war Manfred Toennes über den Zuspruch der Heidenheimer am Tag der offenen Tür: 15.000 Menschen seien gekommen, um sich das Hotel anzusehen. „Das habe ich meinen 40 Jahren in der Hotellerie noch nie erlebt“, staunte der Unternehmer.
Mit ein Grund für das große Interesse ist sicherlich der besondere Standort des Hotels. Viele Jahrzehnte lang empfing an dieser Stelle die überregional bekannte Schlossgaststätte Hennenest ihre Gäste. Sie war Groß- und Ausflugsgastronomie und Heidenheims Gute Stube gleichermaßen (AHGZ vom 13. September 2003). Deshalb ist Toennes gegen seine sonstigen Gepflogenheiten zum Gastronomen geworden. Außer der eleganten Brasserie Saison betreibt er in dem Hotelkomplex noch die gutbürgerliche Schlosswirtschaft. „Das war ein Wunsch der Stadt, die damit an das alte Hennenest anknüpfen wollte.“ Eigentlich sei bei seinen Unternehmungen immer der Hotelbetrieb primär gewesen, und die Gastronomie sei erst an zweiter Stelle gekommen. „Hier wird es wohl umgekehrt sein“, prophezeite Toennes. „Wir werden viel F&B-Geschäft aus der Region holen“, gibt der Chef die Marschrichtung vor.
Mit dem Partner Best Western arbeitet Manfred Toennes seit 25 Jahren zusammen, und er ist „sehr von Best Western überzeugt“. Als individueller Betreiber brauche man einen solchen Partner. Er jedenfalls fahre gut damit.
Zimmer auf zwei Etagen
Das Hotel verfügt über sechs Veranstaltungs- und Tagungsräume für 15 bis 80 Personen. Mit dem Congress Centrum, zu dem ein direkter Zugang besteht, sind Kongress- und Tagungskapazitäten für Veranstaltungen für bis zu 1200 Personen vorhanden. Die 107 Zimmer und acht Suiten sind auf zwei Etagen angeordnet und erhalten mit einem speziell entworfenen Farb- und Beleuchtungskonzept eine frische und individuelle Note (AHGZ vom 21. November). Das Wohlbefinden steht auch im Wellnessbereich mit Sauna, Massage, Dampfbad und Fitnessbereich im Mittelpunkt. In die Tiefgarage passen 280 Autos.
Holger Zwink
Das neue Haus ist Teil des größten Bauprojekts in der Geschichte Heidenheims. Das neue Veranstaltungszentrum liegt hoch über der Altstadt in der Nachbarschaft von Schloss Hellenstein. Investiert wurden rund 54 Mio. Euro. Das Hotel selbst hat 20 Mio. Euro gekostet. Hotel-Investor ist die eigens gegründete Entwicklungsgesellschaft Schlossberg, an der die Stadt mit einem Drittel und die Heidenheimer Industrie (Voith, Schwenk Zement, Hartmann u. a.) mit zwei Dritteln beteiligt ist. Betreiber des 115-Zimmer-Hauses ist die Brendal Hotels Leisure Industrie Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft mbH, in Berlin, die bereits in Köln und Esslingen Best Western Premier Häuser führt.
Standort überzeugt
Geschäftsführer Manfred Toennes ist vom Standort Heidenheim und von der Synergie mit dem Congress Centrum überzeugt: „Es ist ein tolles Projekt. Gut dass wir hier sind.“ Der erfahrene Hotelier, der vor seiner Selbstständigkeit bei Hilton in den USA Karriere gemacht hat, sieht „sehr gute Zukunftsperspektiven“. Und sein Direktor Michael Mönch bekräftigte im Gespräch mit der AHGZ: „Es gibt zwar bessere Zeiten, um ein Hotel zu eröffnen, aber in Heidenheim waren bislang zu wenig Hotelzimmer auf dem Markt, deshalb ist der Start nicht ganz so schwer.“ Gruppenbuchungen der Heidenheimer Industriebetriebe seien früher wegen der fehlenden Kapazitäten oft nach Ulm oder Aalen gegangen. „Die bleiben jetzt hier“, so Mönch. Begeistert war Manfred Toennes über den Zuspruch der Heidenheimer am Tag der offenen Tür: 15.000 Menschen seien gekommen, um sich das Hotel anzusehen. „Das habe ich meinen 40 Jahren in der Hotellerie noch nie erlebt“, staunte der Unternehmer.
Mit ein Grund für das große Interesse ist sicherlich der besondere Standort des Hotels. Viele Jahrzehnte lang empfing an dieser Stelle die überregional bekannte Schlossgaststätte Hennenest ihre Gäste. Sie war Groß- und Ausflugsgastronomie und Heidenheims Gute Stube gleichermaßen (AHGZ vom 13. September 2003). Deshalb ist Toennes gegen seine sonstigen Gepflogenheiten zum Gastronomen geworden. Außer der eleganten Brasserie Saison betreibt er in dem Hotelkomplex noch die gutbürgerliche Schlosswirtschaft. „Das war ein Wunsch der Stadt, die damit an das alte Hennenest anknüpfen wollte.“ Eigentlich sei bei seinen Unternehmungen immer der Hotelbetrieb primär gewesen, und die Gastronomie sei erst an zweiter Stelle gekommen. „Hier wird es wohl umgekehrt sein“, prophezeite Toennes. „Wir werden viel F&B-Geschäft aus der Region holen“, gibt der Chef die Marschrichtung vor.
Mit dem Partner Best Western arbeitet Manfred Toennes seit 25 Jahren zusammen, und er ist „sehr von Best Western überzeugt“. Als individueller Betreiber brauche man einen solchen Partner. Er jedenfalls fahre gut damit.
Zimmer auf zwei Etagen
Das Hotel verfügt über sechs Veranstaltungs- und Tagungsräume für 15 bis 80 Personen. Mit dem Congress Centrum, zu dem ein direkter Zugang besteht, sind Kongress- und Tagungskapazitäten für Veranstaltungen für bis zu 1200 Personen vorhanden. Die 107 Zimmer und acht Suiten sind auf zwei Etagen angeordnet und erhalten mit einem speziell entworfenen Farb- und Beleuchtungskonzept eine frische und individuelle Note (AHGZ vom 21. November). Das Wohlbefinden steht auch im Wellnessbereich mit Sauna, Massage, Dampfbad und Fitnessbereich im Mittelpunkt. In die Tiefgarage passen 280 Autos.
Holger Zwink

